Strukturwandel wegen Kohleausstieg – Chance für mehr Gesundheit in der Lausitz?


Die Lausitz, das zweitgrößte deutsche Braunkohleabbaugebiet, steht durch den geplanten Ausstieg aus der Kohleförderung vor einer ungewissen Zukunft. Es gibt viele Ideen für eine Neuausrichtung – die Gesundheitsversorgung soll ein Schwerpunkt werden. Denn das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur plant den Aufbau einer „Modellregion Gesundheit Lausitz“ inklusive Gesundheitscampus und „Next Generation Hospital“, die ist im Koalitionsvertrag so vorgesehen.

OptiMedis entwickelt Konzept für „Modellregion Gesundheit Lausitz“

OptiMedis zeigt nun aktuell am Beispiel des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, wie diese „Modellregion Gesundheit Lausitz“ aussehen könnte. Im Auftrag der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg entwickelte sie innovative und auf die Region abgestimmte Maßnahmen für eine umfassende Neustrukturierung in Richtung einer populationsorientierten Integrierten Versorgung. Hierzu gehören die Verknüpfung von medizinischem und sozialem Bereich, Gesundheitsförderung und Prävention, Versorgungs- und Gesundheitsmanagement, Digitalisierung sowie die Entwicklung von Forschung und Lehre. Die Region soll durch die Angebote attraktiver für ihre Einwohner und besonders für Fachkräfte aller Gesundheits- und Pflegeprofessionen werden, um die Versorgung für die Zukunft zu sichern.

Auch auf andere Kommunen oder Landkreise in der Lausitz soll das exemplarisch für Oberspreewald-Lausitz beschriebene Konzept übertragbar sein.

Aktuelles von unseren Mitgliedern

AOK Auszeichnung mit "Silber"


Die AOK Bayern hat fünf Arztnetze in Bayern für herausragende Versorgungsqualität in der medizinischen Behandlung ausgezeichnet. Insgesamt 15 Qualitätsaspekte bei der Behandlung flossen in die Bewertung ein, darunter beispielsweise die leitliniengerechte Versorgung mit Medikamenten oder die Verhinderung von vermeidbaren Krankenhaus-Aufenthalten...

Impfpflicht gegen Masern ab 1. März 2020


Masernschutzgesetz bringt Änderungen für Ärzte und Medizinisches Praxispersonal

Für Menschen in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen gilt ab 1. März 2020 eine Impfpflicht gegen Masern. Das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz) sieht vor, dass Eltern vor Aufnahme ihres Kindes in eine Kindertagesstätte (Kita) oder Schule nachweisen müssen, dass das Kind gegen Masern geimpft oder bereits immun ist..

Corona Infektionen


Liebe Patienten,
aufgrund der aktuellen Corona-Infektionswellen bitten wir Sie, bei grippeähnlichen Symptomen zunächst in ihrer Arztpraxis oder bei der Servicenummer 116 117 der kassenärztlichen Vereinigung anzurufen, bevor Sie zu einer Arztpraxis gehen.

Liebe Netzwerkpartner,
wir stellen Ihnen aktuell Informationen auf unserer Sonderseite https://corona.gesundplus.de zur Verfügung. Die Netztag haben wir aufgrund der aktuellen Entwicklung abgesagt.