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In dieser Kategorie finden Sie alle Projekte der Netze die in irgendeiner Form mit Telemedizin / digitaler Vernetzung zu tun haben.

Ärztliche Kommunikation mit Messengerdienst
Gesundheitsnetz Franken-Jura GmbH & Co. KG

Um die Kommunikation und den Datenaustausch untereinander zu verbessern, setzen wir gemeinsam auf den eArztbrief der KV Telematik, sowie auf den Messenger-Dienst siilo.

Bundeseinheitlicher Medikationsplan
Praxisnetz Nürnberg Süd e.V.

Ausgehend vom bundeseinheitlichen Medikationsplan soll die Papierform mit einer EDV-Struktur hinterlegt werden.

Nach Ausschreibung durch das Bundesministerium für Gesundheit wurde die Metropolregion Fürth-Nürnberg-Erlangen als eine von drei Regionen ausgewählt, die Umsetzung des Medikationsplans zu erproben. Dabei wird das Praxisnetz Nürnberg Süd e.V. mit Partnern (Astrum IT, Klinikum Fürth, Erler-Klinik Nürnberg, niedergelassenen Ärzten, Apothekern und Universität Erlangen-Nürnberg und Wilhelm-Löhe Hochschule Fürth u.v.m.) und Fördermitteln des Bundes die Umsetzung weiterentwickeln und zur Serienreife bringen und erproben.

Auf Basis der bereits vorhandenen internen Vernetzung der Arztpraxen mit großer medizinischer Datenbank (zertifiziert nach DIN ISO 27001 durch DEKRA) und gesicherten Kommunikationswegen kann der Medikationsplan gut integriert werden.

Der Plan liegt im Format DIN A4 als Papierdruck vor. Der Inhalt einschließlich der Stammdaten wird über ein vierfaches Barcode-Feld dargestellt und kann mit 2D-Scannern gelesen werden. Aufgabe der Software für den Medikationsplan ist die Darstellung des Inhalts in Tabellenform auf dem Datenbildschirm zum Bearbeiten der Informationen, Abspeichern und Ausdrucken im Standardformat. Die Adaptation des Medikationsplans und seiner Datenbank mit offenen Schnittstellen an weitere EDV-Produkte soll Bestandteil des Vorgehens sein.

CPS - IT-gestützte Datenversorgung
Unternehmen Gesundheit Franken UGeF GmbH & Co. KG

Videosprechstunde Hofer Land in Kooperation mit der VHS Hof
Unternehmung Gesundheit Hochfranken UGHO

Anwenderschulungen zum Thema „ Rund um Videosprechstunde", technische Voraussetzungen, für welche Zwecke und wie funktioniert die Videosprechstunde, Schulungen im Landkreis Hof unter Beteiligung von 19 Kommunen

Vernetzung mit SANA Hof
Unternehmung Gesundheit Hochfranken UGHO

ASDA – ambulant stationärer Datenaustausch mit Hilfe der comdoxx Schnittstelle

eLVI
Gesundheitsnetz Unna GmbH

Das Gesundheitsnetz Unna setzt mit „elVi“ die elektronische Arztvisite erfolgreich ein. Die elektronische Visite, kurz elVi®, ist eine Software zur Durchführung von Videosprechstunden. Sie ist zertifiziert und ermöglicht eine sichere und wirksame Videotelefonie zwischen Arzt und Patient und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung unserer Patienten.

Ärzte des Gesundheitsnetzes setzen elVi seit dem 1. Quartal 2020 - insbesondere in Pflegeheimen - erfolgreich ein.

Vernetzung PLUS Gesundheit
Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen eG

Med. Monitoring von Patienten mit Herzinsuffizient und COPD

Pflegemanagement & Kommunikation
solimed – Unternehmen Gesundheit GmbH & Co. KG

Einfache, schnelle und sichere Kommunikation unter allen an der Pflege von Patientinnen und Patienten beteiligten Berufsgruppen, das ist das Ziel des Projektes "solimed – Pflegemanagement; EDV-gestütztes Pflegemanagement in der integrierten Versorgung".

Wie optimale Kommunikation über einzelne Einrichtungen und verschiedene Berufsgruppen hinweg aussehen kann, wird derzeit in einem Pilotprojekt in Solingen erarbeitet.

Das Solinger Arztnetz solimed, die drei lokalen Krankenhäuser, drei Altenheime, zwei mobile Pflegedienste, die Universität Wuppertal und die Barmer GEK Krankenkasse arbeiten seit dem Frühjahr gemeinsam an dem Pilotprojekt, mit dem Ziel durch effektive Kommunikation eine bessere Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in Solingen zu schaffen.

Neu ist der Ansatz des Projektes. Über alle Berufsgruppen hinweg wird zunächst ermittelt, wie und welche Informationen die einzelnen Berufsgruppen für die optimale Versorgung von pflegebedürftigen Menschen benötigen. Parallel hierzu wird die technische Vernetzung vorbereitet. Hier folgt die EDV dem konkreten Informationsbedarf, mit dem Ziel, eine schlanke und praxisnahe Lösung zu bieten.

Dabei wird kein weiteres neues System geschaffen, sondern eine Datenschnittstelle, die es jeder Einrichtung ermöglicht mit dem eigenen EDV- System die benötigten Informationen abzufragen. Die Basis bietet die bewährte ComdoXX-Schnittstelle, die das Arztnetz solimed seit Jahren erfolgreich in Solingen einsetzt.

Zudem wird die Option eines sogenannten elektronischen Pflegeberichts entwickelt, der alle relevanten Informationen, die bei einer Verlegung in eine andere Einrichtung oder in das Krankenhaus wichtig sind, zusammenfasst und sofort zur Verfügung stellt sowie eine ad hoc Kommunikationsmöglichkeit, die die alltägliche Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen deutlich vereinfacht.

Wissenschaftlich wird das Projekt (Delphi-Befragung & Evaluation) durch das Bergische Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health begleitet.

TelemedNetz.SH.
Medizinisches Qualitätsnetz Westküste (MQW) e.V.

In einer ländlichen Region mit zunehmenden Versorgungsproblemen (Westküste Schleswig-Holstein) wurde ein sektorübergreifendes Telemedizinnetz mit Förderung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein aufgebaut.

Das Netz soll eine diagnostisch begründete 24/7 telemedizinische Notfalltriage durch eine Klinik und/oder ein Telearztzentrum sowie Routine-/Akutbetreuung von Heimbewohnern per Telemedizin durch Arztpraxen ermöglichen.

Das Basisnetz aus 3 Senioren-/Pflegeheimen, 5 Arztpraxen, 1 Klinik und einem Telearztzentrum soll exemplarisch die Nutzung eines komplexen Telemedizinnetzwerkes erproben und als Vorlage für eine flächendeckende Versorgung dienen.

Senioren-/Pflegeheime wurden als Pilotstandorte ausgewählt weil einerseits die Bewohner eine relativ hohe Morbidität bei geringer Mobilität aufweisen und andererseits in Heimen qualifiziertes Personal zur Assistenz einer Telemedizinsitzung bereits 24/7 verfügbar ist.

TELnet@NRW
MuM - Medizin und Mehr eG

Deutschlandweit gibt es momentan lediglich rund 300 ausgebildete Infektiologen

Insbesondere schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen unter diesen Bedingungen eine hochqualifizierte intensivmedizinische und infektiologische Behandlung zu gewährleisten, stellt das Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung.

Mit dem Projekt „TELnet@NRW“ soll diesem Problem entgegengewirkt und die intensivmedizinische und infektiologische Behandlungsqualität in Arztpraxen und Krankenhäusern mittels digitaler Anwendungen verbessert werden.

Insbesondere komplexe Erkrankungen wie z.B. schwere Infektionen oder eine Sepsis erfordern die Zusammenarbeit von Gesundheitsfachkräften sowohl aus dem ambulanten als auch aus dem stationären Sektor. In dem Projekt TELnet@NRW werden 19 Krankenhäuser aus den Regionen Aachen und Münster, die Ärztenetze MuM – Medizin und Mehr eG sowie GKS Köln- Süd und die Universitätskliniken RWTH Aachen und Münster digital miteinander vernetzt. Die Netze MuM und GKS vertreten hierbei den ambulanten Versorgungsbereich.

In Tele-Konsilen stehen den Haus- und Fachärzten für spezielle infektiologische Fragestellungen Experten der Universitätskliniken rund um die Uhr zur Verfügung – ganz nach dem Prinzip vier Augen sehen mehr als zwei. So können die Therapie und Behandlung der Patienten gemeinsam optimal gestaltet werden und die Herausforderungen im Gesundheitswesen gemeistert werden.

Die Evaluation des Projekts erfolgt durch die Universität Bielefeld und das ZTG. Im Rahmen der Überführung des TELnet- Projektes ist das Ärztenetz MuM in den Arbeitsgruppen zur Entwicklung des virtuellen Krankenhauses vertreten.

Elvi
MuM - Medizin und Mehr eG

elvi®: telemedizinische Versorgung von Patienten in Pflegeeinrichtungen

Die elVi® wurde im Rahmen der Versorgung von Pflegeheimpatienten in einem von der KVWL geförderten Projekt eingeführt und erprobt. Aus diesem Projekt konnte diese Anwendung in die Regelversorgung im Rahmen des MGEPA Pflegeheimvertrag und durch die Einführung der EBM Ziffer auch in die Routine überführt werden.

Die Software, die webbasiert ortunabhängig genutzt werden kann, ermöglicht Televisiten und Telekonsile mit variabler Teilnehmer*innen Anzahl. Durch die Software elvi wird eine internetgestützte, direkte Verbindung mit Bild und Ton zwischen Arzt und Pflegekraft bzw. Pflegeheim hergestellt. Ist die Verbindung aufgebaut, können Fragen zum Patienten direkt zwischen den Beteiligten geklärt sowie unklare Befunde und Medikationen per Kamera dargestellt werden.

Weitere Funktionen der Software ermöglichen diverse erweiterte Anwendungen bei vielen Indikationen und Fragen.

Inzwischen wird die elvi im Ärztenetz MuM in verschiedensten Anwendungen und Projekten eingesetzt.

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