Die Agentur deutscher Arztnetze e.V. vertritt die Interessen der rund 400 Arztnetze und Gesundheitsverbünde in Deutschland, unterstützt ihre Mitglieder auf dem Weg der Professionalisierung und tritt als Dienstleister für Vertrags- und Versorgungskonzepte auf. Besuchen Sie uns auch bei LinkedIn

Für eine regional, koordinierte und vernetzte Versorgung formuliert die Agentur deutscher Arztnetze die folgenden Ziele


Für eine regional, koordinierte und vernetzte Versorgung formuliert die Agentur deutscher Arztnetze die folgenden Ziele

- 87 b SGB VV
• Bundeseinheitliche Zertifizierungsvorgaben für Arzt- und Praxisnetze
• Vergütungsregelung zur dauerhaften Sicherung der Struktur - anforderungen


- Ärztliche Leistungserbringung durch Institutsermächtigung, z.B. §116 und weitere


- Aufnahme des Case-/Caremanagements im SGB V (jenseits von MVZ Gründung)


- Erbringung und Abrechnung nicht-ärztlicher Leistungen durch Arzt- und Praxisnetze (Delegationsleistung, z.B. NäPa)

 

Weitere Informationen finden Sie im AdA-Flyer.


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Interprofessionalität in der gesundheitlichen Versorgung

Paper


Interprofessionalität in der gesundheitlichen Versorgung

Das Ressort „Interprofessionelle Zusammenarbeit“ unter der Leitung von Dr. med. Christian Flügel-Bleienheuft (Gesundheitsnetz Köln-Süd) hat das Paper zum Thema „Interprofessionalität in der gesundheitlichen Versorgung“ aktualisiert.


Auszug:
„Definition Interprofessionalität im Rahmen der gesundheitlichen Versorgung wird definiert als koordinierte Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen, welche gemeinsam ein so genanntes Knotenpunkt-Team bilden. Voraussetzung für einen optimalen Einsatz dieser gebündelten Kompetenzen ist ein gegenseitiges Verständnis füreinander bei gleichzeitiger klarer Zuordnung der Zuständigkeiten. So entstehen Synergieeffekte, die Bündelung verschiedener Perspektiven sowie eine aus der Kooperation folgende Kompetenzerweiterung. Das oben definierte Kontenpunkt-Team, also das Kernteam aus Professionellen (in einem Gesundheits- oder Sozialberuf Ausgebildeten), wird ergänzt/erweitert durch ein so genanntes Gesundheitsteam, in dem Ehrenamt und Selbsthilfe verortet sind“

Das komplette Paper zum Herunterladen finden Sie unten:


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solimed mit 2. Platz beim Telemedizinpreis 2021 ausgezeichnet

Pressemitteilung


Im Rahmen des 11. Fachkongresses der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin am 9. März 2021 wurden durch eine Fachjury und eine Publikumsabstimmung Institutionen prämiert, die sich für eine interdisziplinare, digitale Vernetzung im Gesundheitswesen einsetzen. Das eingereichte Konzept von solimed gewann den 2. Platz.

Acht Bewerbungen hatten es auf die Shortlist geschafft und so die Möglichkeit sich im Rahmen eines Science Slams mit einem Video zu präsentieren. Das solimed Konzept musste sich nur gegenüber einem Projekt, der Charité „Telemedizinische Versorgung nach Nierentransplantation“, geschlagen geben.

 

Wahlprogramm der SPD: Niedergelassene auf der Roten Liste?

Pressemitteilung AdA


Die SPD hat ihr Bundestagswahl Programm "Zukunft für Dich" veröffentlicht, zu dem Dr. Thomas Schang, Vorsitzender der Agentur deutscher Arztnetze e.V. (Bundesverband der Arzt-/Praxisnetze) Stellung nimmt. Gesundheitspolitik nimmt darin von den 5 Themenbereichen nach Wirtschaft, Klima, Verkehr und Digitalisierung den 5. Platz ein.

In der Gesundheitspolitik stehen (in dieser Reihenfolge) die Stärkung des Pharmastandortes Deutschland (von wem wurde er geschwächt?), digitale Transformation und Ablösung der Fallpauschalen in der stationären Versorgung im Vordergrund.

Die Sicherstellung der flächendeckenden medizinischen Versorgung mit gleichwertigen Lebensverhältnissen bundesweit, immerhin ein Grundrecht, soll über eine "verbindliche" Bedarfsplanung erfolgen (die wir schon lange haben) und durch eine "stärkere" Öffnung der Kliniken für die ambulante Behandlung. "Die Rolle der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte findet in der Zukunftsvision der SPD jedoch schlicht keine Erwähnung", wundert sich Schang.

 

Die Agentur deutscher Arztnetze gratuliert dem Mitgliedsnetz "MuM-Medizin und Mehr eG" in Bünde zur Zertifizierung auf Stufe 2

MuM ist damit das dritte Netz bundesweit, das auf Stufe 2 zertifiziert wird


Der Jubel war fast bis nach Berlin zu hören, als der Brief vom Vorstand der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) in der Geschäftsstelle von MuM eintraf.

"Als Erstes haben wir unsere Vorstände telefonisch informiert" berichtet Annette Hempen, Geschäftsführerin des Bünder Ärztenetzes. "Die Zertifizierung ist ein sehr großer Erfolg und eine tolle Anerkennung der jahrzehntelangen Arbeit bei MuM. Bundesweit haben es erst zwei weitere Ärztenetze geschafft sich auf Stufe 2 zertifizieren zu lassen. Ein Netz im Süden und ein Netz im Norden. Wir sind nun das dritte Netz in der Mitte. Das ist ganz besonders schön, denn im Jahr 2021 feiert MuM das 25-jährige Bestehen."

 

Digitalisierung in den Praxen gelingt durch gutes Management


Zum Thema Digitalisierung haben sich am vergangenen Wochenende die Vertreter des Ressorts "Digitalisierung" der Agentur deutscher Arztnetze zu Wort gemeldet. Anlass war eine Arbeitssitzung zum "3. Digitalisierungsgesetz" von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Die meisten Mitgliedsnetze der "Agentur deutscher Arztnetze" sind bereits nach § 87b SGB V zertifiziert. Die Anforderungen für diese Zertifizierung, die die Arztnetze hierfür zu erfüllen haben, beinhalten bereits Digitalisierungselemente, etwa die Führung elektronischer Patientenakten  und digitaler Datenaustausch beteiligter Netzpraxen. Damit gestaltet sich die Patientenversorgung in den Regionen dieser "87b-Netze" bereits professioneller, als dort, wo es solche Strukturen nicht gibt.

"Innovative Gesundheitsregion":

Wie die Integrierte Versorgung zur Regelversorgung wird


OptiMedis: Die Integrierte Versorung in Deutschland hat sich nicht so entwickelt, wie erhofft. Zwar gibt es einige Erfolgsprojekte, die zeigen, dass Kooperation und Integration mit einem Fokus auf Prävention, Gesundheitsförderung und -erhaltung tatsächlich zu mehr Gesundheit und Effizienz führen. Eine bundesweite Umsetzung scheint jedoch in weiter Ferne. Eine Gruppe renommierter Experten aus dem Gesundheitswesen will dies nun ändern. Gemeinsam mit weiteren Mitwirkenden hat eine 19-köpfige Autorengruppe ein umfassendes Konzept für „Innovative Gesundheitsregionen“ entwickelt und bringt es im Vorfeld der Bundestagswahl in die politische Diskussion ein. Das Ziel ist die Entwicklung einer nachhaltigen, bedarfsgerechten, robusten und gleichzeitig fairen, integrierten Gesundheitsver-sorgung in einer wachsenden Zahl von Regionen und – in einer überschaubaren Zeit – als Regelversorgung für ganz Deutschland.

Pressemitteilung Agentur deutscher Arztnetze e.V.

Grippewelle 2020/21 plus Covid 19: vorausschauende Planung erforderlich


Die erste Covid 19 - Welle hat das deutsche Gesundheitssystem trotz in den Schubladen liegender Pandemiekonzepte etwas unvorbereitet getroffen. „Im Vergleich zu anderen Ländern hat Deutschland dennoch letztlich zu richtigen organisatorischen Maßnahmen gefunden, die uns bisher eine vergleichsweise milde Entwicklung von Covid 19 einbrachten, ohne dass die fast 10.000 Todesopfer und eine große Zahl von langfristig Geschädigten vergessen werden sollten“, stellt Dr. Thomas Schang, Vorsitzender der Agentur deutscher Arztnetze e.V. (Bundesverband der Ärztenetze), fest. „Unser System der ambulanten Versorgung durch Haus - und Facharztpraxen hat dabei die Hauptlast der Testungen getragen und sich als ein wesentliches Element zur Beherrschung der Pandemie bewährt.“

TELnet@NRW überzeugt Jury


MuM - Medizin und Mehr: Das intersektorale Projekt TELnet@NRW ist für den MSD-Gesundheitspreis nominiert. Das Bünder Ärztenetz MuM trug maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des Großprojekts bei.

„Gemeinsam handeln. Kompetent behandeln.“ lautet das Motto des Innovationsfondsprojekts TELnet@NRW, dessen Ziel eine patientenzentriete Versorgung durch Telemedizin ist. Im Fokus stehen hierbei im ambulanten Sektor Patienten*innen mit infektiologischen Krankheitsbildern, denn Infektionen sind noch immer häufige Todesursachen - eine schnelle Diagnose und Therapie können lebensrettend sein.

Hilfe in der Pandemie:

Wer schnell handeln will, braucht gute Strukturen vor Ort


Eine Pandemie, wie wir sie zurzeit erleben, erfordert schnelles Handeln. Die Voraussetzung hierfür sind effiziente Strukturen, angepasst an die Bedürfnisse einer regionalen Bevölkerung. Gesundes Kinzigtal und Gesunder Werra-Meißner-Kreis, die regionalen Managementgesellschaften, an denen OptiMedis beteiligt ist, haben in dieser Krise schnell gehandelt und in kürzester Zeit verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung und das medizinische Personal in der Corona-Krise zu unterstützen.

Informationen zum Corona-Virus


Aus aktuellem Anlass hat unser Justiziar einige Informationen zum Umgang mit Corona nun auch aus Arbeitgebersicht zusammen gestellt. Das Ergebnis seiner Arbeit (bzw. seiner Kanzlei) dürfen wir Ihnen zum download zur Verfügung stellen.

ADA stellt sich der Digitalisierung


Erstmals Mitgliederversammlung als Online Meeting

Das Corona-Virus hat auch die Agentur Deutscher Arztnetze fest im Griff. Um einer Ansteckungsgefahr entgegen zu wirken, wurde die diesjährige Mitgliederversammlung am 06.03.2020 erstmalig in Form eines Online Meetings abgehalten. Alle Mitglieder konnten sich online zuschalten, die Mitgliederversammlung so, trotz Corona, stattfinden.

Auszeichnung Vorreiter der agilen Vernetzung und Digitalisierung


Auszeichnung der Gesundheitsnetzwerker Preise für Vorreiter der agilen Vernetzung und Digitalisierung

Unter dem Motto „Digital: Ist der Weg das Ziel?“ hätte in dieser Woche (17. – 18. März) im Berliner dbb forum der 15. Kongress für Gesundheitsnetzwerker stattfinden sollen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen musste auch hier eine Alternative gefunden werden. Denn jede und jeder Einzelne ist jetzt gefragt, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Ressort Netz-MVZ unterstützt Netze bei Gründung von MVZ


Frankfurt am Main, 21.09.2019 – Zu einem Seminar zur Vorbereitung der Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) durch Arztnetze hatte am Samstag das Ressort Netz-MVZ der Agentur deutscher Arztnetze seine Mitglieder nach Frankfurt am Main geladen. Im Rahmen der Veranstaltung informierten sich und diskutierten Vertreter und Vertreterinnen aus neun AdA-Mitgliedsnetzen über das Ob und Wie der MVZ-Gründung.